Pfadfinder

Momentan ist unser Pfadfinderstamm im Wartestand. Es ist noch kein Nachfolger gefunden, der wieder eine junge Gruppe beginnt. Trotzdem möchten wir bitten, bei Interesse am Pfadfinden einfach Kontakt aufzunehmen. Die nächste Gruppe findest du in Lückendorf, jeweils Mittwoch 16:00-17:30 Uhr. Treff ist an der Ev. Freizeit- und Bildungsstätte bei der Kirche. Alter zwischen 1. und 12. Klasse. Kontakt kannst du aufnehmen über Diakon Alexander Sidon.  Auch können wir auf die Pfadfindergruppe in Berthelsdorf verweisen. Diese wird von André Heinrich begleitet.

Die Pfadfinderstämme sind Mitglied der Christlichen Pfadfinder (VCP). Das heißt, uns sind zusätzlich noch ein paar weitere Themen wichtig, wir sind aber offen auch für Pfadis (oder welche, die es vielleicht werden wollen), die nicht christlich sind.  Da hier wieder eine feste Gruppe entstehen soll, suchen wir Jungen und Mädchen, die gern draußen sind, Abenteuer erleben und gern in Gemeinschaft sind. Als Pfadi kannst du auch jede Menge lernen, indem du Dinge ausprobierst, die du dir vielleicht bisher noch nicht zugetraut hast. Die Großen sind mittlerweile rausgewachsen und deshalb soll es nun wieder neu beginnen: Wenn du mindestens in der 2. Klasse bist und dich das alles interessiert, dann suche den Kontakt, am besten über eine Email von der Kontaktseite aus (das machen deine Eltern sicher gern für dich.) Bist du schon älter, dann gilt das natürlich auch für dich – bis bald ?

Hier ein Auszug aus den Grundlagen des VCP (Verband christlicher Pfadfinder)

Glauben entwickeln. Christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder bemühen sich um ein vertieftes Verständnis der Aussagen des christlichen Glaubens. Die Gruppen entwickeln Formen, bieten einen Raum der gemeinsamen Glaubensäußerung und eine Möglichkeit, Probleme und Zweifel zu besprechen. Lebendiger Glauben zeigt sich im Handeln und im Einsatz für die Nächsten. Unsere Bemühungen sind auf die Ökumene gerichtet.

Soziales Engagement. Das Evangelium weist uns in besonderem Maße auf schwächere und benachteiligte Menschen hin. Daher sind christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder aufgefordert, mitmenschliche Verhaltensweisen und tätige Hilfsbereitschaft in der Gruppe zu üben und im praktischen Einsatz unter Beweis zu stellen. Deshalb engagieren wir uns bei sozialen Diensten und Jahresaktionen und bemühen uns um kranke und behinderte Menschen.

Natur bewahren. Als Christen sind wir aufgefordert, Gottes Schöpfung zu bebauen und zu bewahren. Da heute die Natur und ihre Lebewesen oft durch menschliche Unvernunft gefährdet werden, sind christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder im besonderen aufgefordert, sich als Teil der Schöpfung zu begreifen und sich für die Erhaltung der natürlichen Lebensbedingungen einzusetzen. Fahrt, Lager und Wanderungen sind methodische Hilfsmittel zum Kennenlernen der Natur und ökologischer Zusammenhänge. Kenntnis und Freude an der Natur fördern den Einsatz für die Erhaltung unserer Umwelt.

Einsatz für den Frieden. Die Weltpfadfinderinnen- und die Weltpfadfinder-bewegung ist seit ihren Anfängen in besonderer Weise dem Frieden verpflichtet. Das christliche Verständnis von Frieden umfasst dabei mehr als die Abwesenheit von Krieg, Not und Hunger. Innerer und äußerer Friede sind ein Weg, auf dem wir lernen, dass Liebe und Aufeinanderzugehen – in kleinen wie in großen Dingen – tägliche Aufgaben für christliche Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind. Unser Einsatz für den Frieden umfasst dabei Umgangsformen in Familie und Gruppe, die richtige Austragung von Konflikten, die Beschäftigung mit der Frage Wehrdienst/Zivildienst, die Arbeit für Gerechtigkeit in unserer „Einen Welt“ und die Begegnung mit Menschen anderer Länder. 

Politische Mitverantwortung. Unser Bekenntnis zu Jesus Christus fordert von uns den Einsatz für unsere Mitmenschen und die Belange der Allgemeinheit. Voraussetzung für die Lebendigkeit und Funktionsfähigkeit eines demokratischen und pluralistischen Staatswesens ist, dass sich jede und jeder einzelne für die Gesamtheit verantwortlich fühlt und einsetzt. Junge Menschen sollen nicht nur Objekt politischen Geschehens sein, sondern Vorgänge verstehen und mitgestalten. Das erfordert möglichst umfassende Information, die Fähigkeit zur Analyse, die Solidarisierung mit Gleichgesinnten und die Beherrschung demokratischer Spielregeln. Der VCP bietet jungen Menschen Möglichkeiten, demokratisches Verhalten und Engagement einzuüben. Er will damit der politischen Entscheidung der einzelnen nicht vorweggreifen.

Koedukation. Durch die gemeinsame Erziehung lernen Mädchen und Jungen verantwortlich miteinander umzugehen und ihre von der Gesellschaft vorgegebenen Rollen zu überprüfen. Dadurch wird auf das partnerschaftliche Zusammenleben der Geschlechter in Öffentlichkeit und Familie vorbereitet, das ein notwendiges Ziel heutiger Erziehung ist. Es ist darauf zu achten, dass Frauen und Männer gleichberechtigt zusammenarbeiten. Die Ziele der Koedukation lassen sich in gemischten Gruppen und durch die verstärkte Zusammenarbeit von Mädchen- und Jungengruppen erreichen.

2 Gedanken zu „Pfadfinder

  1. Hallo Pfadfinder von Zittau, wir sind der Stamm Heinrich von Berlepsch aus Limbach Oberfrohna. Vom 23. bis 25. September 2016 wollen wir im Zittauer Gebirge wandern. Dafür suchen wir einen Platz, um ein bis zwei Jurten aufstellen zu können und dort zu übernachten. Könnt ihr uns da helfen? Oder wisst ihr, wo wir anfragen könnten?
    Wir bieten im Gegenzug unsere Wiese am Pfarrhaus, falls ihr mal in unsere Gegend kommt. (Zum Beispiel zum Tag der Sachsen wäre das möglich.)
    Gut Pfad – Monika Vögler

    • Hallo liebe Pfadfinder, bitte wendet euch an Alexander Sidon, der die nächstgelegene Pfadfindergruppe im Gebirge betreut. Die Email ist weiter oben im Text. Zittau pausiert momentan noch. Gut Pfad. Friedemann.

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